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Freizeit zusammen gestalten

Ich bin auch dabei!

Wir möchten Freizeitpartnerschaften vermitteln, denn gemeinsam macht alles viel mehr Spaß.

Die persönliche Begegnung steht im Vordergrund. Erleben und erfahren von  sinnvollem und beglückendem Miteinander bei gemeinsamer Freizeitgestaltung für beide Seiten.  Es braucht eine kleine Portion Mut den ersten Schritt zu tun, danach ergibt sich alles ganz einfach.


Für was könnten Sie sich begeistern?

Aus einem gemeinsamen Hobby oder einer spontanen einmaligen Aktion können dauerhafte Freizeitpartnerschaften enstehen. Unsere Klienten haben sehr unterschiedliche Bedürfnisse, Wünsche und Interessen, z.B.

  • spazieren gehen, walken, Radfahren, Rikscha fahren oder schwimmen
  • backen, kochen, chillen, surfen
  • Stadtbummel, Gottesdienstbesuch, Eisdiele, Kinobesuch, Ausflug, Konzert
  • Lösungen für technische Herausforderungen finden wie z. B. das Einrichten von Smartphone oder einer Fitnessuhr

Erlebt und Erzählt - Ehrenamtler berichten

Connie Schreiner

Ein „kleiner“ Dienst – eine große Freude!

Ein ganzer Tag Spaß darf doch nicht daran scheitern, dass niemand da ist, der die junge Frau abends abholt.  „Da helfe ich gern“! Sofort habe ich zugesagt, einen Fahrdienst zu übernehmen, damit eine Klientin an einem Ausflug teilnehmen konnte.

Berthold und Martina

Im Jahr 2017 erwarben wir zusammen mit weiteren Sportabzeichen-Prüfern des TV 1890 Volkmarsen die Zusatzqualifikation „Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung“. Seitdem steht das Training und die Abnahme des Sportabzeichens beim TV Volkmarsen für jeden kleinen und großen, jungen und etwas älteren Interessierten offen.

Bewohner*innen aus dem Haus Emilie im Bathildisheim, aber auch andere Menschen aus Haus am Scheid in Volkmarsen sowie vom Hofgut Rocklinghausen nehmen regelmäßig teil. Wir möchten jedem Sporttreibenden Spaß und Freude an der Bewegung vermitteln. Somit freuen wir uns in jeder Trainingsstunde, dass viele von ihnen ihre persönlichen sportlichen Highlights erleben.

Andreas Emminger

Von Beginn an bin ich im Team „Café Sonne“ in Neu-Berich engagiert. Abwechselnd samstags und sonntags öffnet das Café seine Türen in der Mensa in Neu-Berich für Klienten, Angehörige, Freunde, Betreuer oder Gäste. Mit oftmals selbst gebackenen Kuchen oder Torten bereichern wir  Ehrenamtlichen dieses Angebot. Im Team sind wir sechs, leider derzeit in einer Langzeit-Pause bedingt durch Corona. Persönlich profitiere ich vor allem davon, Freude zu geben und berührende Momente in der Beziehung mit den Bewohnern zu erleben. Neue Kontakte und Freundschaften mit Teamkollegen sind für mich weitere Aspekte dieser sinnvollen, sozialen Aufgabe. Das Miteinander mit Menschen mit Behinderung, gute Gespräche und gute Teamarbeit sind meine Motivation. Die ehrenamtliche Tätigkeit ist eine Bereicherung für mich.

Wolfgang Hergesell

Viel Spaß hatten wir auf unserer „Stadtrundfahrt“ am 27.08.2020 mit Bewohnern aus dem Haus Bickeweg. Einer Teilnehmerin war es einen Urlaubstag wert und sie hat es auch wirklich sehr genossen. Der Funke ist auch auf uns Fahrer übergesprungen, so hatten wir gemeinsam ein tolles Erlebnis. Mit einigen Erklärungen und Unterhaltungen haben wir unseren Gästen die „Highlights“ von Bad Arolsen näher gebracht. Dankbar und froh gelaunt fuhren wir nach einer Stunde wieder vor’s Haus. Die unmittelbaren Reaktionen zu erleben hat auch bei mir als Ehrenamtler viel Freude ausgelöst. Wenig Aufwand – viel Lebendigkeit!

Andreas Wackes

Ich habe mich über die Anfrage einer „Digital-Patenschaft“ gefreut. Selbst mit meinen Freizeit-Kenntnissen kann ich hilfreiche Tipps geben und wir sehen auch sofort, ob und wie es funktioniert. Meine Patenschaft fühlt sich richtig gut an. Nach 1,5 Stunden gemeinsamen Klicken, Sortieren, Programmieren sehen wir beide das Ergebnis, z.B. die Fitnessuhr läuft, die Bilder sind archiviert, usw.  Die Freude ist beiderseitig!

Ursula Watzl

Seit fast 22 Jahren betreue ich ehrenamtlich Tanja D. Sie lebt in Haus Ahorn des Bathildisheim in Neu-Berich. Monatlich treffe ich sie, wir gehen spazieren, an den Twistesee, nach Hardehausen oder Eis essen, Kaffee trinken und bei schönem Wetter nehme ich Tanja mit zu uns in den Garten. Gern fährt sie  Auto, mein Mann als Fahrer  und ich sitze mit ihr hinten.  Sie nimmt dann meine Hand und lehnt den Kopf an meine Schultern. Diese Vertrautheit war nicht von Anfang an da. Wir mussten uns erst aneinander gewöhnen. Nähe und Essen sind Tanja ganz wichtig und sie freut sich über ungeteilte Aufmerksamkeit. Gern gehe ich auch mit ihr in das Café Sonne in der Mensa in Neu-Berich. Jedes Mal wenn ich Tanja  Zeit geschenkt habe, komme ich zufrieden, glücklich und beschenkt nach Hause. Leider konnte ich Tanja in der Vergangenheit durch Corona nur sehr selten besuchen.